Bastelideen 5. April

  • Sammle Steine, wann immer Du draussen bist

Steiniges

Ideen aus: Das grosse Natur Bastelbuch, Sabine Lohf, Gerstenberg Verlag, 978-3-8369-5796-0

Sammeln: Steine-Sammeln ist ein Hobby, das kleine und grosse Leute im gleichen Mass begeistert. Steine vom Garten, vom Wegrand, vom Bachufer, vom Meer….

Betrachten: Wenn die gesammelten Steine auf einem Tuch nebeneinander liegen, zeigt sich die unterschöpfliche Vielfalt der Natur. Steine sind klein, gross, grün, grau, rot, glatt, rau, matt, glänzend, schillernd….

Verzaubern: Werden die Steine in eine Schüssel mit Wasser getaucht, verändern sie die Farbe. Sogar die graue Maus unter den Steinen verwandelt sich augenblicklich in einen Edelstein.

Veredeln: Steine mit Speiseöl oder Sonnenschutzöl einreiben. So behalten sie ihren farbigen Glanz für längere Zeit.

Handschmeichler: dazu braucht es: Steine, Schleifpaier, Duftessenz
Jedes Kind sucht sich einen Stein aus, der ihm besonders gefällt und gut in seine Hand passt. Mit Schleifpapier wird die Oberfläche so lange behandelt, bis sich der Stein glatt und „schmeicheln“ anfühlt.
Mit 1-2 Tropfen Duftessenz eingerieben, schmeichelt er auch der Nase.

Steinpuzzle

Was braucht man: flache Steine, Acryl- oder Gouachefarbe und Pinsel, evtl. schöne Holzkiste

Wie geht das?
1. Puzzeln Sie zuerst so lange herum, bis mehrere Steine gemeinsam ein Tier oder einen Menschen darstellen.
2. Dann malen Sie die Figuren passend an.
3. Sie können es dem „Puzzler“ erleichtern, indem Sie die Figuren abfotografieren und die Fotos auf eine schöne Kiste kleben. Oder malen Sie die Umrisse auf ein Papier und füllen Sie diese noch einmal mit denselben Farben aus wie die Steine. Dann kann man die Steine auch in die Umrisse puzzeln
4. Sind die Tiere und Menschen fertig bemalt und getrocknet, kann man ihnen mit Lack noch ein wenig Glanz verpassen.
5. Haben Sie eine schöne Holzkiste? Vielleicht ein leeres Zigarrenkistchen vom Onkel Heinz? Dann nichts wie rein mit dem Puzzle. Denn so ein schönes Puzzle braucht auch eine schöne Schachtel!

Dies ist eine schöne Beschäftigung für die ganze Familie und bringt wirklich viel Spass. Oder eine schöne Abendgestaltung für Eltern, die ihrem Kind ein Geburtstagsgeschenk selbst machen wollen.

Marienbader Muschelspiel

Was braucht man: 2 SpielerInnen, 16 Muscheln oder Steine. Die Muscheln oder Steine werden in 4 Reihen ausgelegt.

Der erste Spieler nimmt so viele Steine aus einer Reihe, wie er will. Dann kann der Gegenspieler aus einer Reihe so viele Steine nehmen, wie er will, und so geht es abwechseln weiter. Verloren hat derjenige, der den letzten Stein nehmen muss.

Rechts oder links?

Was braucht man: 2 SpielerInnen, 2 Steine, Strassenkreide

Zuerst werden Kreise in den Sand gezogen oder mit Kreide auf den Boden gezeichnet. Ein Stein braucht man zum Setzen und den anderen Stein wird in der rechten oder linken Hand auf dem Rücken versteckt. Wer beim Gegenspieler richtig rät: „rechts oder links?“, darf seinen Stein um einen Kreis nach innen setzen. Wer zuerst die Mitte erreicht hat, hat gewonnen. Wer falsch geraten hat, muss seinen Stein stehen lassen und der Mitspieler ist wieder an der Reihe.

Sand-Collagen

Was es braucht: Pavatexbrett, Fischkleister, Lebensmittel- oder Malfarbe, verschiedene Sorten Sand oder Erde, Muscheln, Steinchen, Nussschalen, Zweige, Kerne und und Körner, Schneckenhäuser, Löffel, Holzspachtel oder Plastikmesser, Stricknadel oder Gabel

Fischkleister (wer kein Kleister hat, bei Silvia fragen) etwas dicker als üblich anrühren. Menge portionenweise mit verschiedenem Sand mischen, bis eine dicke Masse entsteht. Nach Belieben Farbe dazugeben. Nun spachteln die Kinder die verschiedenen Sandsorten in dicken Schichten auf das Brett und drücken dann die vielen Naturmalterialien in die Masse. Trocknungszeit: je nach Dicke der Sandschicht mindestens 2-3 Tage.

Ideen von Silvia Eschbach:

  • Mache ein Steinmanndli! Wieviele Steine schaffst Du aufeinanderzulegen?
  • Zeichne mit Kreide (draussen) ein Leiterlispiel auf den Boden. Wähle einen Stein als Deine Figur. Jetzt brauchst Du nur noch einen Würfel und los gehts…
  • So kannst Du auch Mühle oder TicTacToe spielen. Allerdings musst Du Deine Spielsteine markieren mit einem Zeichen oder einer Farbe.
  • Mach ein Kieselsteindomino: Male Punkte mit einem wasserfesten Stift.
  • Stelle draussen, in unterschiedlicher Entfernung, verschieden grosse Gefässe auf (Blumenuntertopf, Eimer, Stiefel, Plastikbecken…) Jetzt markiert ihr eine Startlinie, von der aus Ihr Steine in die Gefässe zielt. Nehmt kleine Steine und markiert sie vorher, damit ihr wisst, wer welchen geworfen hat. Bevor ihr loslegt, macht ihr ab, bei welchem Gefäss es wieviele Punkte gibt für einen Treffer. Es darf nur gespielt werden, wenn alle hinter der Startlinie sind. Gewonnen hat der/die mit den meisten Punkten.
  • ABC Steine: sammle kleine, glatte Steine und schreibe mit einem wasserfesten Stift auf jeden einen Buchstaben. Nun kannst Du Namen und Wörter schreiben oder auch neue erfinden.
  • Es gibt Wörter, die guttun. Zum Beispiel Mut, Frieden, Freundschaft….. sicher fallen Dir auch schöne Wörter ein. Schreibe doch ein solches auf einen Stein und schenke ihn Jemanden, dem Du eine Freude machen willst.
  • Stein-Mosaik: Hierfür eignen sich glatte, eckige Steine besonders gut. Male jeden mit einer anderen Farbe an (am Besten mit Acrylfarbe). Wenn die Steine für draussen sind, kannst Du sie noch wetterfest machen, z.B. mit einem durchsichtigen Nagellack. Wenn alles fertig getrocknet ist, kannst Du mit den Steinen immer wieder neue Muster und Formen legen.
  • Steinlabyrinth: Baue ein Labyrinth aus kleinen Ästen, oder zeichne es in die Erde, oder mit Kreide auf einen Platz. Gib dem Mitspieler einen Stein, mit dem er/sie den richtigen Weg durch das Labyrinth finden muss. Dann tauscht die Rollen.

Wasser:

Auf die meisten Wasserspiele dürfen wir uns im Sommer freuen, wenn es heiss ist.

Seifenblasen passt aber jetzt schon

Aquarellbild: Vorbereitung: Tisch, Boden und deine Kleider schützen, je nach Wetter kannst Du auch draussen malen. Du brauchst ein saugfähiges Zeichenpapier, Pinsel, Wasserfarben, Wasser.
Pinsle das Papier zuerst richtig stark mit Wasser ein, Du kannst dazu auch einen Schwamm nehmen. Bei dieser Technik ist gut, wenn Du keine Vorstellung hast, was es geben soll, sondern Du einfach neugierig bist, was passiert.
Wenn Du jetzt mit Farbe ins nasse Papier tupfst, fliesst es richtig und verschiedene Farben vermischen sich zu „neuen“ Farbtönen.
Bis das fertige Bild trocken ist, dauert es eine gute Weile.

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