Corona Virus

Hier geht es direkt zum Beitrag „Wort zum neuen Tag“

Hygiene Massnahmen bei Gottesdiensten und Anlässen

Dr Wind het chert

Flügel, Um Den Wind Mit Den Pfeilen Der Himmelsrichtungen Zu ...
   Wo d Chirsböim blüeht,
   Und drunder s Gäl lisch gsprosse,
   Do het dr Virus
   D Chille gschlosse.
 
   De Böim isch s glich gsy,
   Und de Blüemli au.
   Nur vorum Lade stoht
   Elleig, en olti Frau
 
   S wird nümme gjasst
   Und nümme zämme gässe,
   Kai Chilchgang me:
   „Häi si mi ächt vergässe?“
 
   Kais Grosschind chunt me,
   Wo de chlei chasch drücke.
   S chunt eine use:
   „Jetzt chasch nocherücke!“
 
   Me sait, dr Wind het chert,
   Es goht däm Schelm an Chrage.
   Me darf sich wieder gseh.
   Muesch no e Maske trage.
 
   Am Sunndig lüte d Glogge nümm
   Elleig für d Lüterchind:
   S wird wieder s’Wort verchünt.
   Jä, er het  gcheert, dr Wind.
 
   Er wait dr Blüehtestaub im Wald
   vo grüene Tanneäscht,
   und sie seit strahelnd wo si zahlt:
   «Mir holes noch, s’Geburtagsfescht!»

Der Wind hat tatsächlich gekehrt. Wir dürfen wieder zu kirchlichen Veranstaltungen einladen. Natürlich wird dies unter den geforderten Sicherheitsmassnahmen stattfinden. Noch wird der Kirchenkaffee nicht stattfinden im Juni, weil ganz einfach zu viele Gäste die Niklausstube füllen würden. Es ist ja immer jeder Platz besetzt.

Trotzdem macht es Freude, die meisten Anlässe wieder aufzunehmen, nachzuholen, wenn dies möglich ist, und endlich wieder zu planen, wie es verbindlich weiter gehen kann. Es ist mir bewusst, dass in den vergangen Wochen viele von uns unter den Massnahmen gelitten haben. Doch nun ist die gewohnte Nähe langsam wieder möglich.

Natürlich hat der Garten, haben die unendlich vielen Kilometer wunderschöner Waldwege rund um unsere Dörfer, manchen etwas Luft verschafft. Da und dort blieben an den Wegkreuzungen die Spaziergänger in sicherem Abstand zueinander stehen und plauderten oder vertieften sich in sorgenvolle Gespräche über die Folgen der Krise. Aber überall war zu vernehmen, dass der Kontakt zur Familie, den Angehörigen zu Freunden und Freundinnen fehlte. Und nicht alle sind gut zu Fuss.

Eigentlich hat in dieser Hinsicht die Zeit des Abstandhaltens etwas Gutes. Wir haben gespürt, wie wichtig für uns soziale Kontakte, Freundschaften und Familienbanden sind. Jetzt, wo wir so viel vermisst haben, wird uns auch der Wert der persönlichen Begegnungen und Beziehungen so richtig bewusst. Gehen wir gemeinsam behutsam in die nächsten Tage. Noch sollen die Kirchenbänke nicht auf den letzten Platz gefüllt sein. Aber unsere Kirche ist gross genug, dass alle, die die Nähe Gottes und etwas Erbauung suchen mit dem nötigen Abstand zum Banknachbarn einen sicheren Platz finden

7 Juni 09:30 Gottesdienst mit Pfarrer Cristian Bühler

Sobald die Grenzen weder offen sind brechen meine Frau und ich auf an den Bodensee und rekognoszieren für die Seniorenferien die freundlichen Städtchen rund um den See, die Blumeninsel und  die spannenden Orte am Strand des Schwäbischen Meeres.

Es gibt viel zu tun. Freuen wir uns auf die kommenden Wochen und den immer kleiner werden Abstand. Bald wird es wieder so sein wie im Februar am BFA Tag in der Turnhalle, wo alle beisammen waren. Ja, der Wind hat gekehrt. Bleiben Sie Gesund mit Gottes Segen. Pfr. Christian Bühler