Reli 7 Klasse

Religionsunterricht

Auf der Primarstufe findet der Unterricht in gewohntem Rahen statt. Die Oberstufen der 7. und 8. Klassen werden eine Einladung zum Projektunterricht im Juni erhalten. Auf einem Bibel OL machen wir die Wälder unsicher.

Die Schülerinnen und Schüler, die die erste Sekundar besuchen sind zum Religionsunterricht eingeladen.

Im 7. Schuljahr besuchen die Jugendlichen den punkt 12 Gottesdienst in Gelterkinden
(Daten: Freitag 6. September, 6. Dezember, 24. Januar 2020 und 13. März 2020 jeweils ab 12 Uhr im reformierten Kirchgemeindezentrum) und sind zu 4 Projekthalbtagen eingeladen.

Die reformierten Schülerinnen und Schüler erhalten vom Pfarramt eine Einladung.
Sollte jemand nicht in Gelterkinden zur Schule gehen oder hat er oder sie keine Einladung erhalten, dann melden Sie sich doch bitte bei Pfarrer Christian Bühler in Oltingen.
Ebenfalls eingeladen sind die Schüler aus den Gemeinden Rothenfluh und Kienberg

Eine kleine Umfrage in der 7. Klasse Dezember 2019

Immer wenn eine runde neue Jahreszahl auf dem Kalender erscheint wie das Jahr 2020, dann denkt man rasch, nun beginne auch eine neue Zeit. Was wird uns das neue Jahrzehnt bringen?

Im Rahmen des Religionsunterrichts frage ich die Jugendlichen, wie sie ihre Welt im Jahre 2050 sehen. Die kleine Umfrage ist natürlich nicht repräsentativ, weil nur elf Kinder daran teilgenommen haben. Aber manchmal zählen auch die Stimmen Weniger, denn sie sind ernst gemeint.

Eine Familie mit Kindern

Ihre persönliche Zukunft sehen die meisten sehr positiv. Die Aussage „Ich habe eine Familie mit Kindern“ bejahen neun von elf und nur zwei meinen, das sei eher nicht der Fall. Auch nehmen sie mehrheitlich an, dass sie in einem eigenen Haus im Grünen wohnen werden. Diese positive Selbstwahrnehmung ist sehr erfreulich. Die Kinder glauben an die Verwirklichung ihrer eigenen Lebensentwürfe. Das ist nicht selbstverständlich.

Es gibt noch Bienen

Überraschend positiv sehen die Jugendlichen die ökologische Entwicklung der Erde. So nehmen acht von elf an, dass alle Autos nur noch elektrisch fahren. Ebenso nimmt eine Mehrheit an, dass es noch Bienen gibt. Nur einer ist in Sachen Bienen ganz pessimistisch. Auch eine Umweltkatastrophe wie etwa der Einschlag eines Meteoriten ist für alle unwahrscheinlich. Die Welt geht nicht unter! Nur beim Klima sind andere Töne zu vernehmen. So glaubt keines daran, dass die Erde in absehbarer Zeit wieder etwas kühler werden könnte.

Wo hat’s noch Kirchen?

Was aber doch zu denken gibt, sind die Aussagen über den Glauben und die Religion. So nehmen nur zwei an, dass es noch in jedem Ort eine Kirche gibt und nur drei sind der Ansicht, dass die Menschen wieder vermehrt in die Kirche gehen, um zu beten. Dass die Menschheit sich dereinst auf einen religiösen Frieden einigen wird und gemeinsam an dieselbe göttliche Macht glauben wird, diese Aussage wird von allen klar verneint.

Die Sache mit dem Himmelreich

Wie aber steht es mit dem Vertrauen in Gott? „Gott wird sein Himmelreich auf Erden errichtet haben und die Menschen sind gerechter geworden“ wird von niemandem bejaht. Fast alle sagen dazu „Nein“. Ob die Jugendlichen nun an der Vollmacht und dem Willen Gottes zweifeln, seine Gerechtigkeit wirksam werden zu lassen oder ob sie an der Lernfähigkeit und dem guten Willen der Menschen zweifeln, ist natürlich nicht ersichtlich.

Dass ich ihnen gebe Zukunft und Hoffnung

Eines aber wurde im Verlauf der Unterrichtsstunde spürbar. Junge Menschen beschäftigen sich ernsthaft mit ihrer Zukunft und sie sehen diese durchaus positiv. Aber sie trauen der Institution Kirche nicht allzu sehr. Wenn es uns aber gelingt, zu zeigen, dass die Zukunft der Kinder und Jugendlichen auch die Sorge Gottes und der Kirchgemeinden ist, dann dürfen wir optimistisch sein. Pfr. Christian Bühler