Sonntagsschule 19. April

Originalbrief

Liebe Sonntagsschulkinder

Heute geht es weiter bei Tag drei und vier und der Geschichte, als Gott unsere Welt erschaffen hat.
Im Bilderbuch, aus dem ich euch die Geschichte kopiere, sind die beiden Tage verwechselt. In der Bibel steht, dass Gott am Tag drei, die Pflanzen wachsen liess und am Tag vier Sonne, Mond und Sterne erschuf. Im Bilderbuch ist es genau umgekehrt.
Ihr könnt selbst entscheiden, mit welchem Tag ihr euch zuerst beschäftigt.
Lest die Geschichte, singt ein Lied, sagt Gott was euch auf dem Herzen liegt und wofür ihr dankbar seid. Schaut, was euch von den Bastelideen interessiert und vor Allem habt eigene Ideen. Ich wünsche euch viel Freude dabei.

Die nächste Sonntagsschulpost erhaltet ihr am 2. Mai.

Gottes Segen, seid behütet,
Silvia Eschbach

Schöpfungsgeschichte 3.Tag:

Da sagt Gott: „Das Land und das Wasser: Beides ist öd und leer und ohne Leben. Zum Leben braucht es nicht nur Licht, sondern auch Wärme und Kälte, Regen und Schnee. Darum sollen am Himmel die Sonne scheinen und der Mond und die Sterne sollen leuchten.“

Da geht die Sonne auf. Der Morgen entsteht. Weil sich die Sonne bewegt, bewegen sich auch die Schatten. Es wird warm. Es wird heiss. Das Wasser zuoberst im Meer verdunstet. Es steigt gegen den Himmel. Es wird zu Wolken. Der Abend kommt. Es wird kühl. Die Sonne geht unter. Der Mond scheint. Die Sterne funkeln. Und Gott freut sich. „Bald bin ich nicht mehr allein“, sagt er. „Dieser dritte Tag ist wieder ein guter Tag gewesen.“

                                      aus dem Buch: Werner Laubi / Sabine Waldmann-BrunEine Geschichte von der Schöpfung, Kaufmann Verlag, 978-3-7666-1369-2

Schöpfungsgeschichte 4.Tag

Gedanken zum Tag drei

Sonne, Mond und Sterne hat Gott erschaffen. Alle Planeten, das ganze undendlich grosse Universum. Und immer hatte er im Herzen, dass er dies für uns tut. Für DICH. Zur Freude, zum Staunen, zum Leben, zum Tanzen, zum Singen.
Zuerst war es dunkel. In der Finsternis ist es dunkel. Denkt man: Schreibe das Wort einmal anders, dann merkst Du, dass das Licht schon immer da war. Wir haben es nur nicht gesehen. So ist es auch mit Gott. Er ist immer da, nur manchmal merken wir es nicht. So wie ein Stern in der Finsternis.
finSTERNis
Sterne hat Gott nicht nur für den Himmel geschaffen. Achte Dich mal, wieviele Blumen wie Sterne aussehen, oder wie eine kleine Sonne.
Vielleicht hast Du Lust mehr über die Sonne, den Mond, die Sterne zu erfahren, zu lesen?
Ich wollte wissen, ob wir den Mond wirklich brauchen zum Leben, oder ob er einfach hier ist, weil er so wunderschön ist.
Der Mond beeinflusst uns Menschen, die Tiere, das Wasser. Aber ist er lebensnotwendig?
Der Mond bremst mit seiner Anziehungskraft die Erddrehung. Ohne ihn w¨rde sich die Erde dreimal schneller drehen. Das heisst ein Tag dauerte 8 Stunden (in diesen acht Stunden solltest Du schlafen, essen, zur Schule gehen, Hausaufgaben machen, Freizeit haben…) Ohne Mond wärst Du älter. Wie alt? Rechne Deine Lebensjahre mal drei.
Hätten wir den Mond nicht, wären Orkane bis zu 500 Stundenkilometer normal. Im Sommer wäre es 60 Grad heiss und im Winter Minus 50 grad Celsius. Ich sage nur „Gott sei Dak gibt es den Mond!!“
Und vor Allem ist er einfach wunderschön!!

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