Sonntagsschule 24. Mai

Hätte Gott einen Kühlschrank,
würde er DEIN Foto
daran hängen

Originalbrief

Liebe Sonntagsschulkinder

In der Bibel heisst es nach jedem Schöpfungstag: „UND GOTT SAH, DASS ES GUT WAR.“ Am sechsten Tag allerdings heisst es: „UND GOTT SAH, DASS ES sehr GUT WAR.“

Gott wollte von Anfang an den Menschen. Er wolte DICH! Er hat alles vorbereitet und sein Bestes kam zum Schluss: DU! Bevor Gott überhaupt irgendendetwas erschuf, liebte er Dich schon über alles. Mit einer Liebe die nie aufhört. Du bist kein Zufall – DU bist geplant, gewollt, geliebt. Gott hat Dich im Bauch deiner Mutter gestaltet. Vor aller Zeit wusste Gott schon von Dir, welche Augenfarbe Du bekommst, was Du magst oder nicht magst, Deine Begabungen und jeden Tag Deines Lebens. Selbst die Haare auf Deinem Kopf hat er gezählt. Seine guten Gedanken über Dich sind zahlreicher als der Sand am Meer. Wollte man sie zählen, käme man an kein Ende.

  • überlege Dir für was du Gott danke sagen kannst in einem Gebet. Lies dazu vielleicht auch die ersten Schöpfungstage nochmals.
  • In jeden Mensch hat Gott ein besonderes Talent gelegt. Auch wenn Du jetzt vielleicht denkst, bei Dir hätte er es nicht getan. Doch, hat er!! In jeden Menschen, auch in Dich! Manche finden es schnell heraus, was sie gut können. Andere brauchen mehr Zeit. Was ist es bei Dir, was Du besonders gut kannst? Was denkst Du?
    Frag’Deine Eltern oder Deine Freunde, was sie an Dir schätzen und toll finden. Du kannst auch Gott fragen. Er ist ja Dein Schöpfer, Dein Erfinder.

Gott hat die Welt für uns erschaffen, damit wir uns daran freuen. Aber er will auch, dass wir die Natur und die Menschen achten und schützen. Gott will, dass wir auch Verantwortung übernehmen. Wie kannst Du die Natur schützen und pflegen? In den Weltnachrichten hört man viel, wie die Natur und die Tierwelt zerstört wird. Dann kommt oft der Gedanke: „Es ist schon soviel kaputt. Da kann ich doch gar nichts machen. Es ist zuviel, was man alles tun müsste!“ Aber – die Welt braucht nicht ein paar wenige Menschen, die alles richtig machen. Sondern – die Welt braucht viele Menschen, die ein paar wenige Sachen richtig gut machen!

  • was könnte das bei Dir sein? Wofür möchtest Du Dich einsetzen? Ist es für eine bestimmte Tierart? Oder willst Du weniger Plastik brauchen? Oder Menschen Zeit und Freude schenken, denen es nicht so gut geht?
  • vielleicht hast Du Lust mit Freunden einen Klub zu gründen und euch Aktionen überlegen, wie ihr die Natur schützen wollt?

Mach‘ nicht zuviel, damit es Dir nicht zuviel wird. Aber mach etwas und das richtig gut!

Schöpfungsgeschichte Tag 6

Da kommt der sechste Tag. Gott sagt: „Jetzt braucht es noch die Tiere auf dem Land.“ Da springen über die Felsen Gämsen und Steinböcke grasen. Kühe weiden auf den Matten, Elefanten trompeten in den Wäldern. Esel schreien „I-Ahh“, Pferde wiehern. Mäuse gucken aus den Löchern, Murmeltiere pfeifen. In den Bäumen turnen Affen, Eichhörnchen knacken Nüsse. Gott freut sich an den Tieren. Er lacht, wenn die kleinen Katzen gaukeln, die Kälblein auf der Weide Sprünge vollführen und hinter einander herjagen.
Aber noch fehlt ihm etwas. Ein Wesen, mit dem er reden kann.

Da schafft Gott die Menschen. Als Mann und Frau schafft er sie.
Er sagt zu ihnen: „Ich bin der Gott der Liebe. Ich habe euch gern.
Habt auch ihr die Erde, die Tiere und die Pflanzen lieb. Tragt Sorge zu allem. Schützt die Pflanzen und die Tiere. Lasst auch mich nicht allein. Redet mit mir, wenn ihr euch freut und wenn ihr traurig seid.
Ich bin für euch da. Denn ich wohne überall. Auch in euch.“

So war auch der sechste Tag ein guter Tag.

Schöpfungsgeschichte Tag 7

Eine Geschichte von der Schöpfung, Werner Laubi, Sabine Waldmann-Brun, Kaufmann Verlag

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