Konfirmanden

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Konfirmandenlager in Rorschach vom 11. – 13. August

Vom 11. bis 13. August beginnt für die Konfirmandinnen und Konfirmanden das neue Schuljahr. In der Stiftbibliothek St. Gallen gibt es uralte Bücher mit wunderschönen Bildern zu bestaunen. Die grosse Weltkugel aus dem 17. Jahrhundert ist eindrücklich. Es ist zwar nur eine Kopie. Die Zürchern haben das Original „gestohlen“ und sin Landesmuesum gebracht. Aber die Farben der Kopie sind viel heller. Über dem Bodensee liegt Heiden mit den Henry Dunant Museum. Dunant hat das Rote Kreuz gegründet hat. Nur wenige wissen, dass er völlig verarmt in Heiden gestorben ist. Ja, die Ostschweiz hat nicht nur Äpfel und Birnen zu bieten. Gehen wir hin und tauchen wir ein in den hoffentlich warmen See.   

Die Konfirmandenklasse 2021

„Wieso sieht man dich nicht? oder „Schaff ich Traktoreprüefig?“

Danke für das lebendige und tolle Konfirmandenjahr!

So unterschiedlich können Fragen von Jugendlichen an Gott sein. Natürlich hat der junge Mann im Konfirmandenjahr die Traktorprüfung erfolgreich absolviert. Er sitzt ja schliesslich schon seit seiner Taufe auf Vaters Schoss am Steuer eines „Bürers“. Nicht so einfach ist es, Gott zu sehen. Sieht man ihn wirklich nicht? Wer steuert unser Leben? Wer hält den Traktor auf den Äckern unseres Lebens auf Kurs? Wer wendet am Ende das Leben immer wieder zum Guten, wenn eine krumme Furche gezogen ist? Wer füllt den leeren Tank mit neuer Kraft? Es liegt an den richtigen Fragen!

Wir halten das Steuer in der Hand und schauen nach vorne. Gott schenkt es uns, das Steuer unseres Lebens selber in der Hand zu halten. Aber wir sitzen und fahren auf dem Schoss Gottes, der uns mit sanften Berührungen anleitet. Mit Träumen weist er uns die Richtung unserer Entscheide. Mit der Liebe führt er uns zu den Mitmenschen. Mit unendlicher Geduld lehrt er uns, das Leben jeden Tag von neuem anzupacken, die Erde zu pflügen, aufzubrechen und zu säen. Mit seinen Worten röstet er uns. Und immer wieder, wenn wir nicht mehr die Kraft dazu haben, übernimmt er das Steuer. Dann  ruhen wir aus. Auch wenn wir ihn nicht immer sehen können, so ist doch auf ihn Verlass!

Wir wünschen den jungen Leuten Gottes Segen und ein Auge für seine alltäglichen Wunder!  Pfr. Christian Bühler